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Dienstag, 6. Mai 2008

So ganz reif...

...ist die liberale Demokratie in der Bundesrepublik also noch nicht: Wenn eine Hetzkampagne zum Amtsverzicht führt, ist es ein deutliches Zeichen dafür, dass selbst Träger der politischen Kultur von der Öffentlichkeit nichts Besseres erwarten. Und wenn diese resignieren, was sollten sich normale Bürger denken?

Sonntag, 17. Februar 2008

Die Besetzung Palästinas und die Psychologie akademischer Forschung in Israel

Im Rahmen der Heidelberger Hochschulreden, welche die Hochschule für jüdische Studien von Zeit zu Zeit veranstaltet, hat am 23. Jänner ein bestimmter Henryk M. Broder in der Aula der Universität Heidelberg gesprochen und zwar zum Thema: " 'Aus dem Antisemitismus könnte schon was werden, wenn sich die Juden seiner annehmen würden' – jüdischer Selbsthass von Karl Marx bis heute". Zum zahlreichen Publikum hat auch der Schreiber dieser Zeilen gezählt. Ebenfalls anwesend war Max, Mitstudent an der HfjS und Betreiber eines sehr interessanten Blogs namens Netz und Geschichte, wo ihr einen ziemlich ausführlichen Bericht über Broders Vortrag finden könnt.

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Abgesehen von diesem Hinweis auf Maxens Blog wollte ich an einen Punkt anknüpfen, mit dem Broder seinen Vortrag abgeschlossen hat. Als Beispiel für Autoantisemitismus in Israel hat er nämlich darauf hingewiesen, dass an der Hebräischen Universität kürzlich (Ende 2007) die Diplomarbeit von Tal Nitzan angenommen worden ist, einer Soziologin, die sich mit den Grenzen der Besetzung. Zur Seltenheit militärischer Vergewaltigung im israelisch-palästinensischen Konflikt befasst hat. Was Broder anscheinend nicht gewusst hat, ist übrigens, dass die Arbeit zudem von der Israeli Sociology Society ausgezeichnet worden ist.

Im Grunde genommen geht es bei dieser Arbeit darum, dass Besatzungssituationen in der Regel von weit verbreiteten Vergewaltigungen weiblicher Angehöriger des unterjochten Volkes durch männliche Angehörige des unterjochenden Militärs begleitet werden. Dass solche Vorfälle in den sog. besetzten Gebieten fast nie passieren, bilde folglich einen Ausnahmefall, den die Forschung zu erklären habe. Anhand von Interviews mit 25 Soldaten, Sekundärliteratur, Berichten von Menschenrechtsorganisationen und einschlägigen Zeitungsbeiträgen ist sie zum Schluss gekommen, dass dieses Phänomen, nämlich die Seltenheit der Vergewaltigungen, auf eine Entmenschlichung palästinensischer Frauen durch israelische Soldaten zurückgehe, welche die palästinensische Frauen folglich für unbegehrbar halten würden. Weiters nennt sie als Grund die Angst vor der sog. demographischen Drohung, da das Kind aus der in Israel üblichen, jüdisch-orthodoxen Sicht als Palästinenser gölte.

Inwiefern die Resultate dieser Forschung richtig oder falsch sind, vermag ich jetzt selbstverständlich nicht zu beurteilen. Klar ist jedenfalls, dass die Arbeit nicht so einfach verworfen werden kann, wie es die allermeisten, darunter auch Broder, tun. Beziehungen zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern sind auch außerhalb der militärischen Begegnungssituationen äußerst selten, obwohl der Kontakt etwa zu den israelischen Arabern durchaus möglich und oft unvermeidbar ist. In Israel ist in diesem Winter, eben bis vor einigen Wochen, eine neue Serie ausgestrahlt worden, deren Drehbuch von einem meiner Lieblingsautoren geschrieben wurde, dem arabischen Israeli Sayed Kashua (->Authorseite im Perlentaucher). Eines der zentralen Themen war dabei die bald lustige, bald herausfordernde Beziehung zwischen dem jüdischen Freund des arabisch-muslimischen Protagonisten einerseits und der arabischen Freundin der (ebenfalls arabischen) Frau des Protagonisten andererseits. Für die meisten Israelis, jüdische wie muslimische, ist die Vorstellung von solch einer Beziehung eben noch neu.

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Ein anderer Grund aber, weshalb die Forschung Nitzans nicht leichtfertig als Autoantisemitismus verworfen werden kann, besteht in dem besonderen Sprachgebrauch, der diese Arbeit propagiert. Um dies zu beleuchten, muss ich für Seltenheit der Vergewaltigungen in den sog. besetzten Gebieten zuerst eine alternative Erklärung bieten. Ich will jetzt nicht die häufige Behauptung wiederholen, dass der israelische Soldat einfach moralischer ist als der übliche Besatzungssoldat in der modernen Geschichte. Mir geht es eher um eine Annahme, die der ganzen Forschung zugrunde liegt, nämlich, dass es sich in den sog. besetzten Gebieten um eine Besatzungssituation handelt.

Wie gesagt, geht Tal Nitzan davon aus, dass Besatzungssituationen in der Regel von Vergewaltigungsvorfällen begleitet sind bzw. sein sollen. Dieses Phänomen ist tatsächlich nachvollziehbar: Der Soldat befindet sich in einer fremden Umgebung. Er ist erschöpft. Sein Leben ist mehrmals riskiert worden, viele seiner Kameraden sind wohl gefallen, d.h. es hat sich viel Stress gehäuft, der sich jetzt entladen will. Den Gegner, d.h. die Männer der anderen Seite, hat er als Überlebender des Kampfes besiegt; deren Frauen und Töchter stehen jetzt, Trophäen gleichsam, zur Verfügung. Tatsächlich hat er seine Frau oder Freundin seit langem nicht mehr gesehen. Und andere moralische Instanzen wie Mutter, Schwestern etc. sind in dieser fremden Umgebung einfach nicht da.

Und nun stellt sich die Gretchenfrage: Befinden sich israelische Soldaten überhaupt in einer fremden Umgebung? Das ist notabene keine objektive Frage, sondern es geht hier, wie immer, um die Vorstellungswelt der Personen, deren Verhalten erforscht wird bzw. werden sollte. Nun entspricht die Vorstellungswelt der Soldaten nicht unbedingt der der Forscherin. Ganz im Gegenteil: Für die meisten israelischen Soldaten sind die sog. besetzten Gebiete keine fremde Umgebung, kein fremdes Land. Es handelt sich um das eigene Zuhause, und zwar nicht nur, weil das Land sehr klein ist und es keine klaren Grenzen gibt, sondern vor allem deswegen, weil manche Soldaten, d.h. die Offiziere, Freunde oder Kameraden der anderen Soldaten, wirklich in diesen Gebieten geboren und aufgewachsen sind, dort wohnen und leben, vielleicht auch schon ihre eigenen Familien dort gegründet haben.

Das gilt nicht nur in sozialer, sondern auch auch in geographischer Hinsicht. In den sog. besetzten Gebieten ist man nämlich fast überall von jüdisch-israelischen Ortschaften umgeben, deren Anblick man nicht vermeiden kann, selbst wenn man es wollte, und in denen Mütter und Schwestern des eigenen (vorgestellten) Volkes leben. Diese bewohnten Siedlungen erhalten also, wie anderwärts in Israel und überall auf der Welt, ganz automatisch das kollektive Über-Ich aufrecht, zumal es in vielen Fällen religiöse Siedlungen sind, die bekanntermaßen einen (ebenfalls den eigenen Vorstellungen nach) höheren moralischen Anspruch erheben. Mit anderen Worten: Für die meisten Israelis bilden die sog. besetzten Gebiete Teil der Heimat, in der trotz der herrschenden Machtverhältnisse Vergewaltigungen und Ähnliches undenkbar sind.

Dass in den sog. besetzten Gebieten keine Vergewaltigungen stattfinden, geht mithin vor allem darauf zurück, dass es dort für die meisten Israelis keine richtige Besatzungssituation gibt, jedenfalls nicht in soziologischer Hinsicht, und hier geht es ja um eine soziologische Fragestellung. Und damit kommen wir zum Eigentlichen: Das Ziel dieser Forschung ist nicht, für die Seltenheit der Vergewaltigungen eine Erklärung zu finden, sondern vielmehr, anhand eines ideologisch bedingten Sprachgebrauchs die eigene Vorstellungen zu propagieren, nämlich zu suggerieren, dass es sich hierbei trotz alledem doch um eine Besatzungssituation handeln würde.

Dieser eigentliche Zweck wird in Nitzans Diplomarbeit schon durch den Titel - "Die Grenzen der Besetzung" - optimal erfüllt und in der ganzen Diskussion, die darauf folgt, weiter verfolgt. Dass der Ansatz in soziologischer Hinsicht abwegig ist, spielt offensichtlich keine Rolle, weder bei der Annahme der Arbeit durch die Universitätsgutachter, noch bei der Auszeichnung durch die Israeli Sociology Society. Denn sowohl an der Universität als auch in der besagten Society verfolgen die Gutachter dasselbe Ziel: unter dem Vorwand akademischer Forschung ihre politisch-ideologischen Vorstellungen zu propagieren.

Und das, liebe Leser, ist in der akademischen Landschaft Israels kein Ausnahmefall.

Donnerstag, 10. Jänner 2008

Roland Koch und das politische Klima

Roland Koch schlägt in der Öffentlichkeit bekanntermaßen Wellen. Doch seine Einstellung darf uns gar nicht überraschen. Er ist nur eine von mehreren Blumen im politischen Garten, gewachsen auf dem Nährboden des allgemeinen Integrationsdiskurses. Die Problematik dieses vorherrschenden Denkmusters besteht in der falschen Vorstellung, die ihm zugrunde liegt.

Es wird nämlich suggeriert, dass es eine durch die inländische Herkunft bedingte Gesinnungs- bzw. "Werte"-Gemeinschaft gäbe, zu der "die Ausländer" (v. a. aus dem Südosten, nicht aber die blitzschnell eingebürgerten "Siebenbürger Sachsen") schon aufgrund ihrer ausländischen Herkunft nicht dazugehören - es sei denn natürlich, dass sie sich in die inländlische Gemeinschaft "integriert" hätten. Also wird "den Ausländern" - gemeint sind natürlich nie Neuankömmlinge aus dem Westen und dem Norden - pauschale Verbesserungsbedürftigkeit unterstellt.

Dabei wird vertuscht, dass es diese inländische Wertegemeinschaft nicht gibt - und auch gar nicht geben kann: Viele Einheimische haben Schwierigkeiten, ihren Platz in der bürgerlichen Gesellschaftsordnung zu finden und sich an die bürgerlichen Normen anzupassen. Noch bilden Inländer die überwältigende Mehrheit der hiesigen Delinquenten. Jedoch wird in Bezug auf die Inländer nicht verallgemeinert, und von der Integrationsbedürftigkeit der Deutschen ist in der Öffentlichkeit kein Wort zu hören. Denn Deutsche, das versteht doch jeder, brauchen Hilfe; Ausländer hingegen müssten integriert werden.

Warum fördern also die Politiker der bürgerlichen Mitte trotzdem den Integrationsdiskurs? Ich vermute, dass sie sich gerade deswegen dieser Rhetorik bedienen, weil sie eine exklusive Wirkung hat. Mit ihr wird ein angenehmes Wir-Gefühl verbreitet, das die Wählerschaft zufrieden stellt: "Sind wir nicht toll? Wir haben ja unsere Werte!", redet sich der Junge mit dem Hauptschulabschluss ein und fühlt sich gleich, als würde er dazugehören.

Die bürgerlichen Politiker hoffen, womöglich unbewusst, dass er sich für diese billige Identitätsstiftung mit dem richtigen Stimmzettel noch bedanken wird. Gute Aussichten wird dann der Junge noch immer nicht haben - dafür aber einen moralischen Anspruch... Und den Alten von morgen wird es wohl auch recht sein, sich mangels Arbeitskräfte mit niedrigeren Renten zufrieden geben und auf den gewohnten Pflegestandard verzichten zu müssen, solange Deutschland seine "Werte" noch bewahrt.

Kurzum: Das Problem mit Roland Koch ist nicht sein Extremismus, sondern sein Konformismus.

P.S.
Wie immer... hat sich auch in diesem Fall der Zentralrat gleich zu Wort gemeldet. Chajm hat die Sache schon auf den Punkt gebracht. Auch Adi hat sich kurz dazu geäußert (wenn auch weniger kritisch). Die Preisverleihung an Angela Merkel habe ich übrigens in diesem Beitrag vom 07. November 2007 hinterfragt (ganz am Ende). Eine Frage bleibt aber offen: Was, um Himmels willen, geht es den Zentralrat als Bundesvertretung jüdischer Gemeinden und Landesverbände überhaupt an?

Dienstag, 5. Dezember 2006

Das "Manifest der 25" und seine Kritiker

Angehörige des linksextermen Flügels unter den "Juden in Deutschland" traten vor kurzem mit einem Aufruf zur Neubetrachtung und Revision der deutschen Nahostpolitik auf, der sowohl auf eigener Website als auch in der Frankfurter Rundschau vom 15. Novemeber veröffentlicht worden sind. Im Grunde genommen fordern sie die deutsche Regierung dazu auf, ihr bisheriges Verhältnis zu Israel neu zu gestalten, um sich stärker und israelkritischer für den so genannten "Frieden" zu engagieren. Begründen wollen sie ihren Appell mit dem Hinweis auf den Holocaust, "der das seit sechs Jahrzehnten anhaltende und gegenwärtig bis zur Unerträglichkeit gesteigerte Leid über die (muslimischen wie christlichen und drusischen) Palästinenser gebracht hat". Für den Holocaust - als solchen, d.h. nicht nur den jüdischen Opfern gegenüber - hat sich das amtliche Deutschland noch verantwortlich zu fühlen, denn "[a]ls Deutsche, Österreicher und Europäer haben wir nicht nur Mitverantwortung für die Existenz Israels, die, nachdem die Geschichte nun einmal diesen Gang genommen hat [sic!], ohne Abstriche für alle Zukunft zu sichern ist, sondern auch eine Mitverantwortung für die Lebensbedingungen und eine selbstbestimmte Zukunft des palästinensischen Volkes."

Wie mir scheint, sorgten sie damit aber für Aufregung vor allem gerade unter ihren "Mitjuden" in Deutschland, denen es nicht so gut gefällt, dass die Erstunterzeichner sich in ihrer "Berliner Erklärung" als "Jüdinnen und Juden aus Deutschland" vorstellen. Zu diesem Punkt wäre nun Folgendes zu bemerken:

1. Wenn sich die Juden in Deutschland, sofern sie sich amtlich als Mitglieder bei den jüdischen Gemeinden angemeldet haben, nicht nur als gewöhnliche Bundesbürger ansehen, sondern ein Parallelverhältnis zur deutschen Bundesregierung auch und gerade als "Juden in Deutschland" pflegen wollen, können sie keine Einwände mehr erheben, wenn anders gesinnte Juden in Deutschland das gleiche tun, um ihre eigene Sichtweise somit besser zum Durchbruch zu verhelfen.

2. Die Erstunterzeichner können jedoch nur deswegen die jüdische Karte ausspielen, weil das heutige Deutschland als deutscher Nationalstaat und Nachfolgestaat des Dritten Reiches eine - ob zum Guten oder zum Schlechten - besondere Beziehung zum Judentum und erst darunter auch zum Judenstaat hat. Damit gelangen sie zu einem Widerspruch in sich, denn wenn diese Beziehung jetzt neu bewertet werden soll, um eine "richtige" Israelkritik zu ermöglichen und somit das deutsche Verhaltensmuster zu Israel schließlich doch zu normalisieren, sollte es uns als mögliche Unterzeichner ebenso wenig interessieren wie die deutsche Bundesregierung, ob diese Erklärung nun aus jüdischen oder aber aus anderen Kreisen in Deutschland stammt.

Die Erklärung an sich finde ich zugegebenermaßen gar nicht so interessant wie etwa Markus Weingardts Kritik daran, die auf die offenbar nicht nur mir bislang weniger bekannten Seiten der deusch-israelischen Beziehungen hinweist. Zum Sachverhalt würde ich aber sagen, dass die Verfasser des "Manifestes der 25" im Grunde genommen Recht haben, wenn man bedenkt, dass die herzlianisch-zionistische Vision vom modernen Judenstaat einen säkular aufgeklärten Rechtsstaat nach abendländischem Muster vorsieht. Vor diesem Hintergrund ist es vollkommen verständlich, dass sie die entsprechenden Ansprüche an den zionistischen Staatswesen stellen und auch die deutsche Bundesregierung dazu aufrufen. Ob Israel dann von einem realpolitischen Gesichtspunkt aus noch fortbestehen könnte und, was noch wichtiger ist, ob Israel diesen Erwartungen von einem "religiösen", also heilsgeschichtlichen Gesichtspunkt aus überhaupt gerecht werden sollte, sind jeweils vollkommen andere Fragen.

Trotz all ihrer argumentativen Fehler, auf die auch Michael Wolffsohn hinweist, haben also die fünfundzwanzig m. E. zumindest mit ihren Wünschen Recht, solange man - allerdings ganz axiomatisch - davon ausgeht, dass der Staat "Israel" ein abendländisch-säkularer Judenstaat sein soll; in diesem Fall soll sich Deutschland tatsächlich als für die noch immer aktuellen "Spätfolgen des Holocaust" in Palästina mitverantwortlich betrachten und sich nicht zuletzt auch aufgrund seiner eigenen moralgeschichtlichen Erfahrung für die zweifelsohne heftig unterdrückten und schwer leidenden Palästinenser einsetzen. Sobald man sich jedoch vorstellt (und wenn ihr wollt, ist es ja kein Märchen), dass der abendländische Judenstaat "Israel" noch zum auf die eine oder andere Weise wahrhaft jüdischen "Staat Israels" werden kann, soll und realpolitisch betrachtet vielleicht auch muss, hat das Manifest all seine politische Bedeutung verloren und ist einfach zu noch einer europäischen Kuriosität geworden, denn es soll dann den Israelis ja sowieso vollkommen egal sein, was die deutsche Bundesregierung zu sagen hat. So oder so besteht seine eigentliche Bedeutung nicht in der Reaktion der deutschen Bundesregierung darauf, sondern gerade in der öffentlichen Diskussion darüber. Wünschenswert wäre also, dass das öffentliche Interesse daran nicht allzu schnell erlöscht.